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Herzlich Willkommen...

...auf der Webseite der Bürgerinitiative Windkraft im Spessart - In Einklang mit Mensch und Natur e. V.

Wir sind keine Windkraftgegner, wir sind jedoch gegen eine subventionsgetriebene, planlose Aufstellung von Windkraftanlagen auf Kosten von Mensch und Natur und gegen die damit einhergehende Zerstörung unserer Wälder und der dort lebenden Tiere.

Um die gesundheitlichen Belastungen für die Menschen durch Schall und Infraschall so gering wie möglich zu halten, fordern wir einen 10-fachen Abstand der Anlagenhöhe. Besonders kritisch wird auch die drohende Verspargelung der Spessart Höhenzüge, der Attraktivitätsverlust der gesamten Main-Kinzig-Region für Touristen und Erholungssuchende sowie die Gefahr, die von sinkenden Immobilienpreisen ausgeht, gesehen.

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BI Windkraft im Spessart - Vorstand wieder vollständig

neuer Vorstand v.l.: Jens Dabberdt, Bernd Ludwig, Rolf Zimmermann, Michaela Münch, Berthold Andres, Udo Klein und Markus Kievel

Jahreshauptversammlung der BI Windkraft im Spessart in Biebergemünd-Breitenborn

Mit reger Teilnahme fand vor kurzem die ordentliche Jahres-Hauptversammlung 2018 der Bürgerinitiative Windkraft im Spessart in Biebergemünd statt. Der vollständig anwesende Vorstand gab ausführliche Informationen über die bisherige Arbeit, die schuldenfreie finanzielle Lage und die künftigen Planungen. Darauf folgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes und Wiederwahl des gesamten Vorstands ohne Gegenstimmen. Um eine gleichmäßige Vertretung aller Ortsteile im Vorstand zu erzielen, wurde mit Jens Dabberdt aus dem Biebergemünder Ortsteil Bieber ein siebtes Vorstandsmitglied gewählt.

Das Interesse am Kernthema "Erhaltung des Naturparks Spessart" hat auch im sechsten Jahr des Bestehens der BI nicht nachgelassen; die Mitgliederzahl ist weiter gestiegen. Seit 2012 setzt sich die BI erfolgreich dafür ein, dass die Spessartwälder rund um Biebergemünd und Linsengericht frei von Windkraftanlagen bleiben. Ein Schwerpunkt der Arbeit der Bürgerinitiative in 2017 war die aktive und verantwortungsvolle Beteiligung am Genehmigungsverfahren der geplanten Windkraftanlagen in Flörsbachtal. „Immer wieder neue und geänderte Gutachten, die im Laufe des letzten Jahres von juwi und dem kreiseigenen Investor Naturenergie Main-Kinzig vorgelegt wurden, haben uns bestätigt, dass eine Genehmigung von Windkraftanlagen in diesem Gebiet aufgrund naturschutzrechtlicher Widerstände, insbesondere der Mopsfledermaus, nicht möglich ist“, fasst der alte und neue Vorstand Berthold Andres zusammen. Aufgrund der hohen lokalen Bedeutung wird die BI deshalb auch im Rahmen der 13. Naturschutz-Erlebnistage, die in diesem Jahr unter dem Motto „Biologische Vielfalt erleben in ganz Hessen“ durchgeführt werden, am 3. Mai in Biebergemünd-Kassel über das Vorkommen und Schutz der Mopsfledermaus im südlichen hessischen Spessart berichten. Bereits heute sind alle interessierten Bürger aus der Region zu der Veranstaltung eingeladen. Aufgrund ihrer intensiven Arbeit im Naturschutz ist die BI Windkraft im Spessart als einzige Bürgerinitiative der Umgebung ein anerkannter, klageberechtigter Umwelt- und Naturschutzverband.

Inzwischen ist die BI auch in einem bundesweit aktiven Netzwerk mit über 1100 Bürgerinitiativen tätig, die gemeinsam versuchen die Auswüchse des erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) zu stoppen und der immensen Geldverschwendung Einhalt zu gebieten. Vorstand Rolf Zimmermann fasste die Problematik des jetzigen EEGs wie folgt zusammen: „Trotz Milliardenschwerer Subventionen, die hauptsächlich von den privaten Haushalten getragen werden müssen, wurde das Hauptziel der Energiewende, nämlich die Reduktion von klimaschädlichen Treibhausgasen nicht erreicht.“ Die Emissionen in Deutschland verharren auch in 2017 immer noch auf dem gleichen Niveau wie in 2009. Hier muss endlich auch die Landespolitik in Wiesbaden umsteuern. Die Landtagswahl in Hessen im Herbst 2018 ist eine gute Gelegenheit der Politik zu zeigen, dass bei der Energiewende „ein Weiterwursteln“ in der jetzigen Form von den Bürgern nicht mehr unterstützt wird.

 

 

BI Windkraft im Spessart feiert fünfjähriges Bestehen

v.l.: Rolf Zimmermann, Berthold Andres, Michaela Münch, Udo Klein, Markus Kievel, Bernd Ludwig

Widerstand gegen den Bau von Windkraftanlagen im Naturpark Spessart geht weiter

 

Gut 40 Mitglieder der Bürgerinitiative „Windkraft im Spessart – In Einklang mit Mensch und Natur e.V.“ konnten am 7. Mai 2017 in der alten Scheune in Wirtheim das fünfjährige Jubiläum der BI feiern. Auf den Tag genau vor fünf Jahren war die Bürgerinitiative gegründet worden. Nach einer kurzen Begrüßung der Mitglieder durch den stellvertretenden Vorsitzenden Rolf Zimmermann bedankte sich der Vorsitzende der Gemeindevertretung Burkhard Steigerwald im Namen der Gemeinde Biebergemünd für die in den letzten Jahren geleistete Arbeit der Bürgerinitiative. Er hob dabei auch besonders hervor, dass sich in den letzten Jahren die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und BI recht gut entwickelt hat. Steigerwald betonte in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung der Arbeiten der KEEB für den Flächennutzungsplan Windkraft, der für Biebergemünd die Vorrangflächen beträchtlich einschränkt. Im Anschluss gab der Vorsitzende Berthold Andres einen kurzen Überblick über die wichtigsten Ereignisse der BI in den letzten fünf Jahren, der durch einen ausführlichen Bildervortrag ergänzt wurde. (weiterlesen…)

 

 

 

Kartenausschnitt neuer Regionalplan

Zweite Offenlage Regionalplan Windkraft Südhessen vom 3. April 2017 bis 19. Mai 2017 ↗

Im Dezember 2016 wurde in der Regionalversammlung Südhessen der Entwurf des Regionalplans Windkraft von CDU, Grünen und SPD in namentlicher Abstimmung ohne Änderungen für die zweite Offenlage genehmigt. Die zweite Offenlage in den Rathäusern der betroffenen Kommunen, u.a. auch in Biebergemünd und Linsengericht, läuft vom 3. April 2017 bis 19. Mai 2017.

Da der Download des gesamten Regionalplanes über 100 MB groß ist finden Sie unten eine Übersicht über die aktuellen Flächen mit den zugehörigen Downloadlinks.

Mit dem zweiten Entwurf ergeben sich im Vergleich zum ersten Entwurf aus 2013 rund um Biebergemünd und Linsengericht einige kritische Änderungen. Einige Flächen sind zwar entfallen, dafür sind aber jetzt zwischen Kassel und Bad Orb die beiden großen Flächen 2-931 und 2-932 mit einer Gesamtgröße von ca. 200 ha (entspricht ca. 20 möglichen Windkraftanlagen) dazu gekommen. Des Weiteren weist der Regionalplan mit drei weiteren Flächen auf der Gemarkung Biebergemünd massive Unterschiede zum Flächennutzungsplan Biebergemünd auf. Zum einen ist die Fläche 2-78 am Galgenberg bei Eidengesäß entgegen den Planungen zum Flächennutzungsplan der Gemeinde Biebergemünd jetzt wieder im Regionalplan. Zum anderen weist der Regionalplan zusätzlich die Flächen 2-308 (südlich von Bieber entlang der Birkenhainer Straße) und 2-304c (östlich von Kassel und Lanzingen) auf, die im Rahmen der Überarbeitung des FBP Biebergemünd aus artenschutzrechtlichen Gründen entfallen sind.

Aus unserer Sicht ist eine unterschiedliche Auswahl von Vorrangflächen im Regionalplan Südhessen und in der Überarbeitung des FNP Biebergmünd nicht nachvollziehbar, diese zusätzlichen Flächen sind in jedem Fall im Regionalplan zu streichen. Stellungnahmen sind bis zum 02. Juni 2017 möglich. Jeder Bürger sollte sein Recht auf Einspruch wahrnehmen und eine eigene Stellungnahme beim Regierungspräsidium Darmstadt abgeben!

 

 

 

Übersicht über die für Biebergemünd, Jossgrund und Flörsbachtal relevanten Flächensteckbriefe

folgende Flächen
2-78, 2-74, 2-76, 2-76a, 2-81
finden sich im Flächensteckbrief Teil 1


folgende Flächen
2-304, 2-304c, 2-308, 2-308a, 2-303, 2-304a
finden sich im Flächensteckbrief Teil 2


folgende Flächen
2-931, 2-932, 2-935 ,2-936, 2-937, 2-938, 2-934
finden sich im Flächensteckbrief Teil 4

 

 

 

Aktuelles

Gemeinsame Erklärung

"Die Einzigartigkeit des Naturparks Spessart erhalten"

Die breite Unterstützung für die Klage der BI Windkraft im Spessart – In Einklang mit Mensch und Natur gegen den Genehmigungsbescheid für sechs Windkraftanlagen am Roßkopf in Flörsbachtal nimmt weiter zu. Verschiedene Verbände, Parteien und Lokalpolitiker haben jetzt die gemeinsame Erklärung „Die Einzigartigkeit des Naturparks Spessart erhalten!“ unterzeichnet, die einen Stopp des Genehmigungsbescheids fordert. Diese Erklärung, mit Stand vom 09.10.2018, unterstützt zugleich die Klage der BI für den Erhalt des Naturparks Spessart.

Der vollständige Wortlaut der gemeinsamen Erklärung „Die Einzigartigkeit des Naturparks Spessart erhalten!“ sowie eine aktuelle Liste aller Unterzeichner können Sie hier einsehen.

 

Wir rufen alle interessierten Organisationen auf, diese gemeinsame Erklärung zum Schutz des Naturparks Spessart zu unterstützen. Bitte wenden Sie sich dazu direkt an die BI Windkraft im Spessart unter: info@windkraft-im-spessart.de

 

 

Volle Unterstützung für Klage gegen Genehmigungsbescheid Flörsbachtal-Roßkopf

Von links nach rechts: Bernhard Acker – Gegenwind Bad Orb, Michaela Münch – BI Windkraft im Spessart, Harald Krostewitz – Gegenwind Flörsbachtal, Rolf Zimmermann – BI Windkraft im Spessart, Maritha Rämisch – Gegenwind Flörsbachtal, Berthold Andres – BI Windkraft im Spessart

Bei einem Treffen der Vorstände der Bürgerinitiativen Gegenwind Bad Orb und Gegenwind Flörsbachtal mit der BI Windkraft im Spessart gab es einen intensiven Austausch über die Auswirkungen des Genehmigungsbescheids für sechs Anlagen am Roßkopf in Flörsbachtal und die bereits dagegen eingeleiteten rechtlichen Schritte. Der Genehmigungsbescheid für diese Anlagen wurde unisono nur als erster Schritt hin zu einer breiten Industrialisierung des Naturparks Spessart gewertet, mit all den bekannten negativen Auswirklungen für Naturschutz, Tourismus, Kurbetrieb und letztendlich auch für die betroffenen Bürger vor Ort. Die Negativbeispiele aus dem Vogelsberg oder dem Hunsrück zeigen leider, mit welcher Wucht und in welchem Umfang die Windkraftlobby zuschlägt, wenn einmal der Widerstand vor Ort mit einem ersten Projekt gebrochen wurde. Eine Errichtung von Anlagen am Roßkopf würde diesen Bereich des Naturparks Spessart zu einem vorbelasteten Gebiet machen und den Bau weiterer Anlagen wesentlich vereinfachen.

Der Vorstand der Bürgerinitiative Gegenwind Bad Orb und der Vorstand der Bürgerinitiative Gegenwind Flörsbachtal, deren Kommunen massiv von Windkraftanlagen im Naturpark Spessart betroffenen wären, haben deshalb der BI Windkraft im Spessart – In Einklang mit Mensch und Natur bei dem Treffen in Biebergemünd - Lanzigen ihre vollste Unterstützung bei der Klage gegen den Genehmigungsbescheid zugesichert. „Die jetzt zugesagte Unterstützung durch die beiden BIs aus Bad Orb und Flörsbachtal erhöht unseren finanziellen Spielraum beträchtlich und gibt uns auch Flexibilität für eine längere rechtliche Auseinandersetzung“, freut sich Vorstand Rolf Zimmermann von der BI Windkraft im Spessart. Neben der finanziellen Unterstützung ist für BI Vorstand Dr. Berthold Andres die fachliche Unterstützung noch wichtiger. In den drei BIs, die Windkraftanlagen im Kerngebiet des Naturparks Spessart ablehnen, wurde in den letzten Jahren ein enormes Know-how zum Thema „Windkraftanlagen im Wald“ aufgebaut. „Mit der Zusage einer breiten Unterstützung haben wir jetzt auch Zugriff auf viele Spezialisten in den einzelnen BIs für fast alle denkbaren Themen, die im Rahmen einer Klage auftauchen können“, ergänzt Andres. „Wir denken hierbei besonders an Fragen zum Naturschutz oder Schallschutz / Infraschall, genauso aber auch an die Unterstützung bei verwaltungstechnischen Fragen, die gerade bei Klageverfahren besonders wichtig sind.“ Da für juwi erheblicher Profit auf dem Spiel steht, falls eine Genehmigung für die sechs Anlagen am Roßkopf über den Rechtsweg versagt wird, rechnen alle Beteiligten mit einem längeren Rechtsstreit. Deshalb werden in den nächsten Monaten weitere Abstimmungsgespräche der drei Bürgerinitiativen stattfinden.

Für die Unterstützung der Klage gegen die Umwandlung des Naturparks Spessart in einen Windpark bittet die Bürgerinitiative Windkraft im Spessart – In Einklang mit Mensch und Natur e.V. um Spenden auf das Konto
DE89 5066 1639 0001 0627 51 der BI bei der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen.

 

 

Klage gegen Genehmigungsbescheid Flörsbachtal-Roßkopf eingereicht

Die intensive inhaltliche und rechtliche Prüfung des Genehmigungsbescheids vom 27. Juni 2018 für sechs Windkraftanlagen am Roßkopf in Flörsbachtal hat schwerwiegende Mängel offengelegt. Deshalb hat die Bürgerinitiative Windkraft im Spessart – In Einklang mit Mensch und Natur heute gegen diesen Bescheid Klage beim Verwaltungsgericht Frankfurt eingereicht. Der Genehmigungsbescheid verstößt nach Einschätzung der BI gegen wesentliche naturschutzrechtliche Vorgaben im Bundesnaturschutzgesetz. Windkraftanlagen dürfen nur genehmigt und gebaut werden, wenn für streng geschützte Tiere wie Mopsfledermaus oder Rotmilan kein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko besteht. Die vom Projektierer juwi vorgeschlagenen Ausgleichsmaßnahmen und Anlagenabschaltungen reichen aber bei weitem nicht aus, um den im Bundesnaturschutzgesetz verankerten Vorgaben zum Tötungsverbot von streng geschützten Vögeln und Säugetieren zu genügen. Dies ist besonders kritisch bei Anlagenstandorten zu bewerten, die mitten in geschlossenen Waldgebieten wie dem Naturpark Spessart liegen. „Wir bitten deshalb, unseren gemeinnützigen Verein bei der Klage gegen dieses aus naturschutzrechtlicher Sicht sehr bedenkliche Projekt zu unterstützen“, ergänzt BI Vorstand Dr. Berthold Andres und bittet um Spenden auf das Konto DE89 5066 1639 0001 0627 51 der BI bei der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen.

Bei seinem Genehmigungsantrag hat der Projektierer juwi keinen Sofortvollzug beantragt, deshalb hat die heutige Klage der BI aufschiebende Wirkung. Damit sind an den geplanten Standorten ab sofort keine Baumaßnahmen erlaubt. Die BI geht davon aus, dass sich der Projektierer juwi und die Naturenergie Main-Kinzig selbstverständlich an alle Auflagen halten werden, bittet aber unabhängig davon, alle verdächtigen Baumaßnahmen im Bereich des Roßkopfs unter der E-Mail Adresse info@windkraft-im-spessart.de an den Vorstand der BI, möglichst mit Bildern, zu melden.

Mit dem jetzt vorliegenden Genehmigungsbescheid für die sechs Windkraftanlagen am Roßkopf wurde der Bau der ersten Anlagen im Herzen des Naturparks Spessart genehmigt. Durch die Errichtung dieser Anlagen am Roßkopf würde dieser Bereich des Naturparks Spessart als vorbelastetes Gebiet gelten und es wäre kurzfristig mit dem Bau weiterer Anlagen zu rechnen. „Wir befürchten deshalb auch einen Dominoeffekt für den Naturpark Spessart. Betroffen wäre davon insbesondere das Gebiet rund um Mosborn, wo die Planungen für weitere Windkraftanlagen bereits auf Hochtouren laufen, und die avisierten Vorrangflächen zwischen Bad Orb und Biebergemünd, die an der geplanten Kabeltrasse für die Anlagen am Roßkopf liegen,“ fasst BI Vorstand Rolf Zimmermann die weiteren Befürchtungen der BI zusammen.

Die Bürgerinitiative Windkraft im Spessart – In Einklang mit Mensch und Natur e.V. ist ein im Jahre 2012 gegründeter gemeinnütziger Verein mit Sitz in Biebergemünd und verfügt über die Mitwirkungs- und Klagerechte einer anerkannten Umwelt- und Naturschutzvereinigung.

 

 

Anerkennung als Umwelt- und Naturschutzverband

Das Umweltbundesamt hat mit Bescheid vom 04. November 2015 der Bürgerinitiative Windkraft im Spessart – In Einklang mit Mensch und Natur e.V. die Anerkennung zur Einlegung von Rechtsbehelfen nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) gemäß §3 UmwRG erteilt. Mit diesem Bescheid erhält der Verein die Mitwirkungs- und Klagerechte einer anerkannten Umwelt- und Naturschutzvereinigung. Die Anerkennung gilt für den Naturpark Spessart im Bereich der Gemeinden Biebergemünd, Linsengericht, Westerngrund, Flörsbachtal und den angrenzenden Kommunen.

„Wir sind sehr stolz, dass jetzt die zeitaufwendige ehrenamtliche Arbeit unserer Mitglieder vom Umweltbundesamt als höchster deutschen Umweltbehörde honoriert wurde und unsere Bürgerinitiative nun den Status eines anerkannten Umwelt- und Naturschutzverbandes besitzt“.

vollständiger Artikel der Gelnhäuser Neuen Zeitung

Flyer des Umweltbundesamtes zur Verbandsklage (zur Info)

 

 

 

 

Weg frei für Klage

Die Mitgliederversammlung der BI Windkraft im Spessart hat am 20.09.2016 auf Antrag des Vorstands einstimmig die Weichen für eine Klage gestellt, falls eine unrechtmäßige Genehmigung für den Windpark Flörsbachtal-Roßkopf erteilt wird. Die BI hatte bereits im Frühjahr eine ausführliche Stellungnahme zu den naturschutzrechtlichen Gutachten des geplanten Windparks Flörsbachtal-Roßkopf erstellt, in der eindeutig nachgewiesen wurde, dass dieses Projekt auf Basis der jetzigen Gutachten nicht genehmigungsfähig ist. Es hatten sich zahlreiche Widersprüche zwischen den verschiedenen faunistischen Fachbeiträgen sowie fehlende inhaltliche Plausibilitäten in den Gutachten gezeigt, die die getroffenen Schlussfolgerungen nicht nachvollziehbar machen. Die Gutachten weisen nach Einschätzung der BI solch massive fachliche Mängel auf, dass eine gesicherte Aussage zur Vermeidung von Verbotstatbeständen nach Bundesnaturschutzgesetz unmöglich wird.

Die Bürgerinitiative Windkraft im Spessart wird deshalb als anerkannte Umwelt- und Naturschutzvereinigung gemeinsam mit der Bayrischen Interessengemeinschaft „Initiative gegen Windkraft im Naturpark Spessart“ aus Lohr-Ruppertshütten unverzüglich alle notwendigen Schritte einleiten, um im Falle einer unrechtmäßigen Genehmigung des Windparks Flörsbachtal- Roßkopf kurzfristig Klage einreichen zu können. Insbesondere bei einer Genehmigung mit Sofortvollzug zählt dann jede Stunde, da die Projektierer üblicherweise umgehend mit Rodungsarbeiten beginnen, um vollendete Tatsachen zu schaffen. Die BI bittet in diesem Zusammenhang alle Bürger, verdächtige Aktivitäten, die auf eine anstehende Rodung am Roßkopf bei Flörsbachtal hinweisen könnten, umgehend der BI unter:

info@windkraft-im-spessart.de

zu melden.

Simulationen von geplanten Windkraftanlagen in Biebergemünd

Blick über Bieber zum NonnenbergBlick über Roßbach zur BirkenhainerBlick über Huckelheim zur Birkenhainer und Richtung Nonnenberg
Blick über Bieber zum Nonnenberg
Blick über Roßbach zur Birkenhainer
Blick über Huckelheim zur Birkenhainer und Richtung Nonnenberg